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Posts mit dem Label "Meinungsfreiheit" werden angezeigt.

Eine Kurzgeschichte als Plädoyer gegen Doppelmoral

Es war einmal eine Frau, die an den Wert von Freundschaften und familiärem Zusammenhalt glaubte, unabhängig von nichtigen Meinungsverschiedenheiten. In diesem Sinne glaubte sie auch an die Meinungsfreiheit, denn wenn Meinungsverschiedenheiten einer Freundschaft oder der Familienbande im Normalfall keinen Schaden zufügten, dann konnten oder durften unterschiedliche Weltanschauungen, solange sie im Rahmen des Erlaubten, Harmlosen und moralisch sowie menschlich nicht Verwerflichen blieben, doch kein Problem sein. Oder?   Es dauerte nicht allzu lange, bis sich herausstellte, dass sie falsch gelegen hatte. In einer Diskussion über ein Virus, dessen Gefährlichkeit sie für nicht ausreichend hielt, um Verbote des normalen menschlichen Zusammenseins zu rechtfertigen, wurde sie rundheraus als Spinnerin, Idiotin, ja sogar als Rechtsextreme beschimpft. Das konnte sie sich nicht erklären, da sie in ihrem Leben immer nur Grün oder Rot gewählt hatte. Allerdings spielte sie bei all der inhumanen, ...

Pseudointellektuelles Plädoyer gegen die Empörungskultur

Jeder hat das Recht, sich zu empören, aber sollte sich immer gut überlegen, ob es wirklich Sinn macht. Wenn man sich jedoch empört, dann sollte nicht nur A gesagt werden, sondern auch B. Empörung ohne inhaltlichen Bezug und ohne Argumente, rein um des Abreagierens des eigenen Ärgers wegen, finde ich nicht zielführend im Sinne eines sachlichen, fairen, wertschätzenden Diskurses. Der Ärger ist für diejenigen Fälle besser aufgehoben, in denen nachweislich rundheraus gelogen oder mit böser Absicht etwas Falsches behauptet wird, die Menschenrechte mit Füßen getreten oder unschuldige Menschen öffentlich an den Pranger gestellt werden. In einer Gesellschaft, deren Anführer Entscheidungen mit "Wir folgen der Wissenschaft" verkaufen, ist Empörungskultur in guter Näherung widersinnig. Dass sich sowohl diejenigen, die diesen propagandistischen PR-Satz benutzen, als auch diejenigen, die diesen Satz ohne zu hinterfragen glauben, oft am lautesten empören, zeigt die Doppelmoral von Teilen ...

Spaziergang am 26.12.2020 in Graz gegen Impfpflicht und Testpflicht

Heute wird das lange Weihnachtswochenende genutzt, um einen neuen, kurzen Beitrag zu verfassen😊. Am 26.12.2020 - von heute aus gesehen also gestern - startete um 14 Uhr ein Spaziergang am Grazer Hauptbahnhof. Dabei ging es um ein friedliches Zeichen gegen eine momentan viel diskutierte Impfpflicht und gegen die Pflicht zum Freitesten am Ende des ebenfalls gestern gestarteten 3. Lockdowns. Auch Natascha Strohmeier war vor Ort. Sie hat das Geschehen auf ihrem YouTube-Kanal dokumentiert. Der Start des demonstrativen Spaziergangs war, wie oben erwähnt, der Grazer Hauptbahnhof. Es ging via Annenstraße und Südtiroler Platz zum Grazer Hauptplatz , direkt vor das Grazer Rathaus . Ein längeres Video findet sich auf dem Kanal von Politcafé . Auch Kurt Gostentschnigg berichtet auf seinem Blog über den Spaziergang . Der Chefredakteur einer österreichischen Tageszeitung ließ sich nicht nehmen, einen meines Erachtens nach ziemlich undifferenzierten Text über den Spaziergang zu verfassen. Als...

Mangelnde Evidenz als Gefahr für die Meinungsfreiheit - Kurzversion

Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut, wenn nicht sogar einer der größten Bausteine für eine funktionierende, soziale, friedliche Gesellschaft, die es möglichst vielen Menschen ermöglicht, eine gewisse Kontrollfunktion über die Herrschenden auszuüben. Doch wie sollen wir umgehen mit der Meinungsfreiheit im Allgemeinen und speziell im digitalen Umfeld, in dem theoretisch jeder seine eigenen Inhalte – nicht immer mit den besten Absichten – verbreiten kann? Den Menschen eine moralische Eigenverantwortung zugestehen oder die Gratwanderung zwischen erlaubten und nicht erlaubten Inhalten weitergehen, immer mit der Gefahr, dass legitime Inhalte einer Löschung unterzogen werden oder illegitime Inhalte eine Vielzahl an Menschen erreichen? Es ist oft zu hören, dass zu viel Freiheit für Meinungsäußerungen die Demokratie gefährden würde und zu einer gefährlichen Spaltung und Polarisierung der Gesellschaft führt. Doch fehlt nicht genau bei dieser Aussage eine fundierte Evidenz? Will man der Bevölkeru...

Mangelnde Evidenz als Gefahr für die Meinungsfreiheit

Lange Version Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut, wenn nicht sogar einer der größten Bausteine für eine funktionierende, soziale, friedliche Gesellschaft, die es möglichst vielen Menschen ermöglicht, eine gewisse Kontrollfunktion über die Herrschenden auszuüben. Doch wie sollen wir umgehen mit der Meinungsfreiheit im Allgemeinen und speziell im digitalen Umfeld, in dem theoretisch jeder seine eigenen Inhalte – nicht immer mit den besten Absichten – verbreiten kann? Den Menschen eine moralische Eigenverantwortung zugestehen oder die Gratwanderung zwischen erlaubten und nicht erlaubten Inhalten weitergehen, immer mit der Gefahr, dass legitime Inhalte einer Löschung unterzogen werden oder illegitime Inhalte eine Vielzahl an Menschen erreichen? Es ist oft zu hören, dass zu viel Freiheit für Meinungsäußerungen die Demokratie gefährden würde und zu einer gefährlichen Spaltung und Polarisierung der Gesellschaft führt. Doch fehlt nicht genau bei dieser Aussage eine fundierte Evidenz? Will man ...