Posts

Posts mit dem Label "Verschönerungstheorien" werden angezeigt.

Warum sollte ich bei jedem Corona-Schwachsinn mitmachen?

Teil A: Einleitung Mich treiben schon seit einiger Zeit quälende Fragen um. Es gibt einfach zu viele Widersprüche in Bezug auf die aktuelle Corona-Maßnahmen-Situation . Eine der drängendsten Fragen bei all dem hinterfragenswerten Irrsinn ist die Folgende: Warum sollte ich - oder irgendjemand anderes - bei jeder auf den ersten Blick tollen Sache mitmachen, nur weil sie als gut, als Freiheit, als solidarisch verkauft wird?   Als Antwort auf diese Frage habe ich seit Mitte März 2020 nie wirklich überzeugende Argumente vernommen. Deshalb möchte ich nicht bei all dem Wahnwitz mitmachen. Ich mache da nicht mit.   Einer der primären Gründe für diese Aussage ist der Versuch, zu verhindern, dass gewisse bedenkliche Entwicklungen zu einer verqueren, neuen (Ab)Normalität werden . Wenn zu viele Menschen bei etwas Kritikwürdigem mitmachen, dann vergrößert das die Gefahr, dass wir uns an Dinge gewöhnen, an die wir uns im Grunde nicht gewöhnen wollen. Dass diese Dinge zu einer "neuen Norma...

Kann wissenschaftliches Denken die gesellschaftliche Spaltung überwinden?

Die Antwort auf diese Frage ist für mich ein klares und lautes "Ja". Wissenschaftliches Denken fördert meiner Meinung nach nicht zuletzt mehr Toleranz für andere Sichtweisen, Meinungen oder Hypothesen. Wurde ein Sachverhalt weder verifiziert noch falsifiziert, dann schließen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weder seine Richtigkeit noch seine Falschheit aus. Wissenschaft ist im Normalfall auf Sachlichkeit und Fachlichkeit bedacht, käme nicht auf die Idee, kontroverse Hypothesen pauschal als Schwachsinn zu diffamieren, ohne handfeste Evidenz dafür vorweisen zu können. Deshalb fordere ich wieder einmal eine Entpolitisierung der Wissenschaft , die sich meines Erachtens nach zumeist unbewusst viel zu stark dem politischen und medialen Mainstream andient. Die Wissenschaft ist sich immer bewusst, dass niemand die Wahrheit für sich gepachtet hat und dass die vermeintliche Wahrheit von heute schon morgen anders aussehen kann. Trotzdem ist sie immer auf der Suche nach der über...

Die positiven Seiten der Corona-len Situation - Teil 4

Oft ist zu hören, nur der Impfstoff sei der Dreher des Spiels. Allerlei schwer nachvollziehbare Verpflichtungen - besser ausgedrückt: Zwangsbeglückungen - werden als alternativlos bezeichnet. Dabei werden einige vielversprechende Aspekte außer Acht gelassen. In der Ukraine haben etwa 50 Prozent der Einwohner bereits Antikörper entwickelt . Die Sterberate ist sehr gering . Die meisten Menschen werden nicht schwer krank. Asymptomatische Ansteckung ist weniger wahrscheinlich als symptomatische Ansteckung, was darauf schließen lässt, dass es widersinnig ist, alle Menschen unter Krankheitsverdacht zu stellen. Das wäre sogar widersinnig, wenn es eine extrem tödliche Krankheit zu pandemischem Ausmaß gebracht hätte. Leider weiß man über asymptomatische Ansteckung relativ wenig, deshalb lassen sich keine wirklich stichhaltigen Aussagen treffen. Doch alle Personen unter Generaldverdacht zu stellen, ist unnatürlich und entmenschlichend. Es gibt Hinweise darauf, dass das Virus endemisch wird. Da...

Eine Kurzgeschichte als Plädoyer gegen Doppelmoral

Es war einmal eine Frau, die an den Wert von Freundschaften und familiärem Zusammenhalt glaubte, unabhängig von nichtigen Meinungsverschiedenheiten. In diesem Sinne glaubte sie auch an die Meinungsfreiheit, denn wenn Meinungsverschiedenheiten einer Freundschaft oder der Familienbande im Normalfall keinen Schaden zufügten, dann konnten oder durften unterschiedliche Weltanschauungen, solange sie im Rahmen des Erlaubten, Harmlosen und moralisch sowie menschlich nicht Verwerflichen blieben, doch kein Problem sein. Oder?   Es dauerte nicht allzu lange, bis sich herausstellte, dass sie falsch gelegen hatte. In einer Diskussion über ein Virus, dessen Gefährlichkeit sie für nicht ausreichend hielt, um Verbote des normalen menschlichen Zusammenseins zu rechtfertigen, wurde sie rundheraus als Spinnerin, Idiotin, ja sogar als Rechtsextreme beschimpft. Das konnte sie sich nicht erklären, da sie in ihrem Leben immer nur Grün oder Rot gewählt hatte. Allerdings spielte sie bei all der inhumanen, ...

Tagebuch meiner Corona-Erlebnisse - Eintrag 1

Neulich ist eine viel jünger aussehende 81 Jahre alte Frau beim Absteigen von ihrem Fahrrad gestürzt. Ich war selbst mit dem Rad unterwegs und bin sofort stehen geblieben, um zu fragen, ob alles in Ordnung ist. Mit Abstand, denn man soll ja laut Regierungen und Leitmedien nie und nimmer gegen die teilweise sinnbefreiten Corona-Regeln verstoßen. Zum Glück war alles in Ordnung. Aufgrund ihres Schocks wegen dem Sturz hat die Frau auf den Abstand vergessen, aber ganz ehrlich: das war mir schnuppe. Endlich mal wieder eine schöne, menschliche Begegnung mit jemand Fremden. Das Perfide ist ja, dass man dank der meist widersinnigen Vorschriften nicht mehr weiß, wie man sich in solchen Situationen verhalten soll. Es ist ja eigentlich selbstverständlich, dass man gleich stehen bleibt und behilflich ist. Da geht doch wohl eindeutig das Helfen vor Infektionsrisiko. Andauernd über Infektionsrisiken nachdenken ist ohnehin keine gute Idee. Allerdings kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass M...

Die positiven Seiten der Corona-len Situation - Teil 3

Das ist jetzt nicht unbedingt positiv, aber es werden immer mehr Pflichten eingeführt, die noch dazu immer spezieller werden. Zuerst durften wir irgendwelche Masken tragen, jetzt müssen es schon FFP2-Masken sein. Irgendwie süß und positiv finde ich aber den Babyelefanten. Elefanten sind so lieb und friedlich. Schade nur, dass er politisch missbraucht wird, sich dagegen aber leider nicht wehren kann. In Bezug darauf gibt es ja im Moment auch die Abstandspflicht. Bei all den Pflichten kam mir neulich die geniale Idee für eine unfassbar innovative neue Pflicht. Und zwar eine Elefantenpflicht . Ein kostenloser Elefant für jeden Haushalt . Das hilft nicht nur beim Abstandhalten, sondern erzeugt auch eine Barriere zwischen den Menschen, durch die das Virus nicht mehr durch kann.

Faktenchecker als Wissenschaftserklärer?

Neulich las ich im Correctiv-Newsletter, den ich gnädigerweise abonniert habe, dass die Faktenchecker dafür da seien, uns die Wissenschaft zu erklären . Da war ich als Wissenschaftler erst mal baff. Nicht-Wissenschaftler wollen mir die Wissenschaft erklären? Na bumm. Das erinnerte mich an einen Text auf TKP , der erklärt, warum das übertriebene checken von Fakten die Wissenschaft gefährdet . Das möchte ich mit einem kurzen Gedankenspiel ergänzen. Nehmen wir mal an, meine bisherigen Paper würden einem Faktencheck unterzogen. Das Resultat nach den Bewertungskriterien von Correctiv wäre dann wohl "unbelegt".   Das zeigt, wie unnötig es ist, es mit den Faktenchecks zu übertreiben. Das kommt fast so rüber als würden die Checker der Fakten überall eine böse, desinformierende, verschwörerische Absicht vermuten. Ist das nicht genau das, was den angeblichen Verschwörungstheoretikern immer vorgeworfen wird? Doppelmoral lässt grüßen. Nehmt euch als Faktenchecker auch mal selbst an der ...

Die positiven Seiten der Corona-len Situation – Teil 2

Man sieht um circa 99.9 Prozent weniger unfreundliche Gesichter. Insofern hat die Maskenpflicht etwas Gutes. Die FFP2-Masken sitzen mit Brille besser als die zuvor vorgeschriebenen Schutzvorkehrungen und Atembehinderer. Praktisch kein Anlaufen der Brillengläser mehr. Man bekommt zwar schlechter Luft, aber hey, wen stört das schon. Wir sollten uns alle auf das Positive konzentrieren, denn anderen geht es noch viel schlechter als uns.

Fundierte und nicht fundierte Aussagen

Ein Vorwurf, der mich häufig trifft: meine Aussagen seien nicht fundiert, weil ich als Laie nicht die nötige Ausbildung hätte, um mich zu gewissen Themen zu äußern. Dazu ein Denkbeispiel. Ich bin kein Meteorologe. Wenn ich aber sage „In Österreich ist es im Winter kälter als im Sommer“, dann ist das zwar eine Binsenweisheit, aber eine richtige und fundierte Aussage, unabhängig davon, ob ich Experte für Wetter bin oder nicht. Wenn ich sage „Amseln und Meisen verbringen den Winter in Österreich und fliegen nicht in den Süden“, dann stimmt das, unabhängig davon, ob ich Ornithologe bin oder nicht. Das können sich alle Besserwisser da draußen mal hinter die Ohren schreiben. Ansonsten ist es nicht mehr weit bis zu einer Expertokratie oder einer Wissenschaftsdiktatur.  P.S.: Dass viele meiner Aussagen nicht wissenschaftlich fundiert sind, kann ich als Kritik durchaus akzeptieren, aber sicher nicht, dass sie komplett unfundiert sind.

Pseudointellektuelles Plädoyer gegen die Empörungskultur

Jeder hat das Recht, sich zu empören, aber sollte sich immer gut überlegen, ob es wirklich Sinn macht. Wenn man sich jedoch empört, dann sollte nicht nur A gesagt werden, sondern auch B. Empörung ohne inhaltlichen Bezug und ohne Argumente, rein um des Abreagierens des eigenen Ärgers wegen, finde ich nicht zielführend im Sinne eines sachlichen, fairen, wertschätzenden Diskurses. Der Ärger ist für diejenigen Fälle besser aufgehoben, in denen nachweislich rundheraus gelogen oder mit böser Absicht etwas Falsches behauptet wird, die Menschenrechte mit Füßen getreten oder unschuldige Menschen öffentlich an den Pranger gestellt werden. In einer Gesellschaft, deren Anführer Entscheidungen mit "Wir folgen der Wissenschaft" verkaufen, ist Empörungskultur in guter Näherung widersinnig. Dass sich sowohl diejenigen, die diesen propagandistischen PR-Satz benutzen, als auch diejenigen, die diesen Satz ohne zu hinterfragen glauben, oft am lautesten empören, zeigt die Doppelmoral von Teilen ...

Die positiven Seiten der Corona-len Situation - Teil 1

Die Menschen haben mehr Zeit für Faktenchecks Da viele von uns ins Home Office verbannt worden sind, haben die Menschen viel mehr Zeit, auf Facebook oder Twitter als Meinungspolizei unterwegs zu sein. Manchmal bin ich wirklich schwerst beeindruckt, wie viele Leute sich die Zeit nehmen, auf ganz Facebook als Faktenchecker unterwegs zu sein. All diese Solidarität und Nächstenliebe geht mir wirklich sehr nahe. Da werden gleich ganze Kommentarspalten durchforstet, nur um Fake News auszusieben und das Internet von dieser Pest des 21. Jahrhunderts zu säubern. Da hat die Corona-Krise wirklich sehr viel Positives bewirkt, dass jetzt so viele Leute viel mehr Zeit haben, Fakten zu checken. Hut ab, das rührt mein Herz. P.S.: Ich hoffe, die Bezahlung ist gut. Falls ja, könnt ihr mir einen Job als Faktenchecker vermitteln?

Irreführende mediale Darstellung des Zusammenhangs zwischen dem Glauben an Verschwörungstheorien und politischem Handeln

Ein wunderbares Beispiel für die kommunikative Problematik beim Darstellen wissenschaftlicher Studien in den Medien liefert eine Veröffentlichung von Pia Lamberty und David Leiser, die den Zusammenhang zwischen dem Glauben an Verschwörungstheorien und politischem Handeln untersucht. Für die Freiheit der Wissenschaft Ich möchte gleich vorweg betonen, dass ich überhaupt kein Wissenschaftsungläubiger bin, ganz im Gegenteil. Ich trete für einen offenen, wissenschaftlichen Diskurs ein, ohne unnötige Denkverbote, aber selbstverständlich mit gewissen Grenzen. Ich sehe die Hauptproblematik in der Art und Weise, wie wissenschaftliche Erkenntnisse medial vermittelt werden. Weglassen oder Verschweigen wichtiger Aspekte und bewusste oder unbewusste falsche Darstellung von Ergebnissen sind dabei prominente Beispiele. Natürlich gibt es viele wissenschaftliche Bereiche, die nicht so frei agieren, wie es wünschenswert wäre, aber abgesehen von der Tatsache, dass es "die Wissenschaft" nicht g...

Botschaft an Kollateralschäden-Leugner

Zuerst drehen sie uns allen Stoffmasken an, viele von uns werfen Nähmaschinen an und investieren viel Mühe in diese wiederverwendbare, nachhaltige, umweltschonende Alternative, und nicht mal ein Jahr später kommt eine FFP2-Maskenpflicht. Und die Maßnahmen-Fetischisten kommen sich nicht mal ein bisschen verarscht vor? Nicht mal ein kleines bisschen? Die Lockdowns haben so viel mit Wissenschaft zu tun wie ein Haufen Hundeausscheidungen mit gutem Geruch. #ZeroCovid #KeineMaskenpflicht

Zwei Bildtexte in Bezug auf den Great Reset und die Corona-len Maßnahmen